Gesundheit und Pflege

Ziel einer umfassenden Gesundheitsförderung in der Sozialen Stadt NRW ist es, alle Lebensbereiche zu verbessern, die die Gesundheit von Menschen beeinflussen. Dazu zählen

  • das „häusliche Umfeld“ (wie Familiensituation, Einkommen, Ernährung, Hygiene, Bildung),
  • das „räumliche Umfeld“ (wie gebaute Umgebung, Verkehr, Freiflächen) und
  • das „soziale Umfeld“ (Nachbarschaft, soziale und kulturelle Einflüsse, Arbeitsplatz, Schule etc.).

Maßnahmen zur Aufklärung und Prävention gehören zu den wichtigsten Tätigkeitsfeldern der Gesundheitsförderung. In den Programmgebieten bedeutet dies im ersten Schritt vor allem, den Menschen den Zugang zu allgemeiner Aufklärung und zu gesundheitlicher Versorgung zu ermöglichen. Insbesondere Migranten gilt es vor dem Hintergrund der oft mangelnden Sprachkenntnisse besonders zu unterstützen. Belastende soziale Lebensbedingungen wie z.B. Arbeitslosigkeit oder fehlende gesellschaftliche Integration sind Ursache vieler psychosozialer Probleme. Bei Kindern können Bewegungsmangel und Fehl- bzw. Mangelernährung zu Entwicklungs- und Gesundheitsproblemen führen. Hier ist ein präventiver Ansatz besonders wichtig.

Gesundheitsförderung beschränkt sich also nicht auf den medizinischen Bereich, sondern muss mit einer Verbesserung der Lebensbedingungen verbunden sein.
Es gilt, Präventions- und Gesundheitsangebote sowie Programme zur Gesundheits- und Ernährungsberatung bereitzustellen. Spezielle Angebote der Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen sind vorbeugende Maßnahmen. Dazu gehören Informationen über Karies oder Übergewicht ebenso wie eine aktive Freizeitgestaltung durch eine zielgerichtete Sportförderung. Auch kleine Maßnahmen wie die Erinnerung an die Vorsorgeuntersuchungen zur frühzeitigen Erkennung von Entwicklungsstörungen der Kinder sind Bestandteil des Maßnahmenpaketes.

Ein zunehmend wichtigeres Thema ist die Pflege alter Menschen in den Stadtteilen. Die Maßnahmen richten sich dabei vermehrt auch an die Gruppe der älter werdenden Migranten.

Wir haben einige weiterführende Links zum Handlungsfeld zusammengestellt. In der Sozialen Stadt NRW befassen sich zahlreiche Projekte mit den verschiedenen Aspekten von Gesundheit im Stadtteil. Einige sind nachfolgend aufgelistet.
 
 

Projekte

Stadtteil:
Gelsenkirchen Gesamtstadt
 

Fachstelle für an Demenz erkrankte MigrantInnen in Gelsenkirchen

 

Preis Soziale Stadt 2006

 

Infrastruktur für stadtteilbezogene Gesundheitsförderung.

 

Die gesundheitliche und soziale Kompetenz von Mulitplikatoren und Eltern verbessern.

 

Lernen geht durch den Magen. Vom gemeinsamen Essen, Lernen und Spielen.

 

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