Ökologie

Eine stabile Umwelt ist eine wichtige Voraussetzung für ein gutes und gesundes Leben in den Städten. Das Thema Ökologie ist daher ein wichtiges Handlungsfeld, wenn es um nachhaltige Stadtteilerneuerung geht.

Die ökologischen Folgen der Industrialisierung, wie beispielsweise die großflächige Versiegelung der Böden und die Landschaftszerstörung durch Bergbau und Industrie, sind zentrale Probleme in den industriell verdichteten Regionen. Aber auch Altlasten, Wasser- und Luftverschmutzung, herumliegender Müll oder die z. T. verwahrlosten Park- und Außenanlagen der Stadtteile sind wichtige Themen, wenn es um die Verbesserung der Lebensumstände für die Menschen in den Programmgebieten geht.

Die Ziele ökologischer Maßnahmen in der Quartiersentwicklung liegen daher in erster Linie in einer Sicherung der vorhandenen Rohstoffe Wasser, Boden und Luft. Durch gezielte Projekte erfahren die Bewohner einen neuen Bezug zu diesen “Schätzen” ihrer unmittelbaren Umgebung. Auch der Erhalt und die Pflege der Grünanlagen sowie die Renaturierung der ehemaligen Industrie- und Bahnflächen sind ein weiterer wichtiger Handlungsansatz zur Verbesserung des Quartiersumfelds in den Programmgebieten. Ökologisches Planen und Handeln führt langfristig zu einer deutlichen Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation innerhalb der Stadtteile. Dies gilt sowohl für Neubaugebiete als auch für Projekte in den Beständen.

Die Möglichkeiten der ökologischen Stadtentwicklung sind dabei so vielfältig wie die Programmgebiete selbst. Sie reichen von Maßnahmen der Begrünung über Regenwasserversickerung bis hin zum Bau von Häusern mit Solaranlagen.

Neben der Verbesserung des “natürlichen” Wohnumfeldes bieten die ökologischen Maßnahmen noch weitere Möglichkeiten zur Stabilisierung der Quartiere. Beispielsweise stellen Projekte des ökologischen Bauens ein wichtiges Qualifizierungsfeld dar. Die aktive Bürgerbeteiligung in den Projekten steigert die Identifikation der Bewohner mit ihrem Wohnumfeld.

Der Umgang mit ökologischen Themen ist auch als  “erzieherische” Maßnahme innerhalb der Schulen, Kindergärten etc. zu verstehen. Durch Projekte wie z. B. “Müllentsorgungsaktionen” oder “Baumpatenschaften” lernen schon die Kleinsten einen bewussteren Umgang mit der Natur und Umwelt in ihrem Stadtteil.

Wir haben einige weiterführende Links zum Handlungsfeld zusammengestellt. Beispielhafte Projekte im Handlungsfeld Ökologie sind nachfolgend aufgelistet.
 
 

Projekte

 

Regenwassernutzung ist nicht nur ökologisch sondern auch pädagogisch wertvoll.

Stadtteil:
Stadtteile entlang der Emscher
 

Generationenprojekt Emscherumbau - Verknüpfung von Wasserwirtschaft, Ökologie und integrierter Stadtentwicklung.

 

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