Verkehr

In innenstadtnahen Wohngebieten der Sozialen Stadt ist die Verkehrsbelastung häufig besonders hoch. Vor allem Kindern fehlen in dicht besiedelten Stadtteilen Freiflächen zum Spielen. Sie weichen auf öffentliche Verkehrsflächen aus. Lärm und Luftverschmutzung gehen mit den hohen Verkehrsbelastungen einher und mindern nachhaltig die Wohn- und Lebensqualität. (Großwohn-) Siedlungen sind hingegen zwar meist fußgängerfreundlich geplant, der Zustand der Wege und die Qualität von Beleuchtung und Gestaltung sind jedoch oft schlecht. Die Quartiere beiderlei Typs sind zudem oftmals durch von Fußgängern und Radfahrern nur schwer überwindbare Verkehrsachsen zerschnitten.

In Sachen Verkehr gibt es also viel zu tun: Weniger Schadstoffbelastung bedeutet mehr Gesundheit, ein gepflegtes und gut erschlossenes Wohnumfeld fördert die Sicherheit und die Attraktivität eines Viertels. Manche Verbesserungen sind schon mit geringem Aufwand zu erzielen, andere sind weitaus komplexer und erstrecken sich über einen ganzen Stadtteil, wie zum Beispiel die Einrichtung eines Radwegenetzes, die Verbesserung der Verkehrssicherheit durch bauliche Maßnahmen und Schulungen oder die Umgestaltung von ehemaligen Bahntrassen.

Typische Maßnahmen im Handlungsfeld Verkehr sind:

  • Neu- und Umgestaltung von Plätzen und Straßenräumen, Gewässern und Ufern, Parkanlagen und Treffpunkten
  • barrierefreie Wegeführung
  • Sicherung von Fuß- und Radwegen
  • Verbesserung der Beleuchtung im öffentlichen Raum
  • Schulungen und Projekte zur Verkehrssicherheit
  • Rück- und Umbau von Straßen
  • Verkehrsberuhigung
  • Integration in Radverkehrswegenetze
  • Verbesserung der ÖPNV-Anbindung

Neben dem Quartiersmanagement sind bei diesen Maßnahmen meist noch viele weitere Akteure zu beteiligen und spezifische technische Fragen zu klären.

Wir haben einige weiterführende Links zum Handlungsfeld zusammengestellt. Gute Projekte im Handlungsfeld Verkehr sind nachfolgend aufgelistet.
 
 

Projekte

Stadtteil:
 

Ausbau des Radwegenetzes im Stadtteil unter Beteiligung der dort wohnenden Kinder und Jugendlichen mit dem Ziel, die Sicherheit im Straßenverkehr zu verbessern.

 

Schaffung einer attraktiven und sicheren Fußwegeverbindung zwischen zwei benachbarten Stadtteilen.

 

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